Blindsee in der Tiroler Zugspitz Arena

Geschrieben von Singers Redaktionsteam am 5. Juli 2012
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Was kann es Schöneres geben, als an einem heißen Sommertag die Erfrischung in und an einem unserer wunderschönen Bergseen zu suchen? Genau das dachte ich mir, packte meine Badetasche und machte mich auf an den Blindsee, von dem ich schon so oft gehört habe, wie schön er sein soll. Außerdem ist er auch nur ca. 15 Auto-Minuten von Berwang entfernt. Von hier aus fährt man in Richtung Lermoos und dort durch den Tunnel in Richtung Fernpass. Gleich nach dem Tunnel führt auf der rechten Seite eine Abzweigung zum Blindsee.

Ich finde es schon jetzt auf dem Weg dorthin sehr schön, es ist eine sehr kleine Straße mitten durch den Wald. Auf einmal kann ich einen kurzen Blick auf den tiefblauen, in der Sonne funkelnden See erhaschen und kann es kaum erwarten, bis ich am Parkplatz mein Auto abgestellt habe. Dies getan, geht es zu Fuß weiter und schon gleich am Anfang muss ich mich entscheiden, ob ich links oder rechts herum gehe, um mir ein lauschiges Plätzchen zu suchen. Ich wähle die linke Seite und gehe etwa 5 bis 10 Minuten am See entlang, bis ich meinen Platz an der Sonne, mit guter Einstiegsmöglichkeit in das kühle Nass, gefunden habe. Wie ich mitbekomme, ist es auch möglich, um den ganzen Blindsee herumzulaufen oder auch mit dem Mountainbike herumzufahren, aber ich freue mich jetzt auf ein paar Züge im Wasser.

 

Da der Waldboden viele Äste hat und teilweise auch doch recht hart ist, bin ich froh, dass ich eine Decke und mein Handtuch mitgenommen habe. Als ich den ersten Schritt ins Wasser mache, ist es doch schon sehr erfrischend, aber ich gewöhne mich schnell daran. Ehe ich mich versehen habe, bin ich auch schon drin in diesem außergewöhnlich klaren und sauberen Bergsee, wo man sogar bis auf den Grund sehen kann. Auch die Berg- und Waldkulisse beim Schwimmen begeistert mich, und ich bin glücklich, hierhergekommen zu sein.

Nach zwei weiteren Wassergängen, wärmenden Sonnenstrahlen und einigen Seiten in meinem Buch mache ich mich wieder auf den Heimweg, bei dem mich ein bisschen Wehmut begleitet, denn ich habe diesen magischen und wunderbaren Ort nur ungern verlassen und ich werde bei der nächsten Gelegenheit ganz sicher hierher zurückkehren. Es fühlt sich für mich an, als wäre ich dem Alltag für einige Stunden wirklich entflohen und habe in unserer prächtigen Tiroler Natur viel neue Kraft getankt – für mich ein wirklicher Geheimtipp.

Verfasser des Artikels: Christina Kochlöffel
Position im Unternehmen: Assistentin der Geschäftsführung

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